Liebe Leser,

bitte beachtet, dass wir auf der Homepage nicht vollständig über unsere Aktivitäten berichten möchten. Wir wollen aber Interessenten einen kleinen Einblick in unser Bundeslebens ermöglichen und Platz für überbündische Berichte bieten.

 

Zum Schutz unserer jugendlichen Mitglieder versuchen wir möglichst auf personalisierte Fotos zu verzichten. Daher finden naturistische Aufnahmen ihren Platz nur in unserer Bundeszeitschrift: "Fahrtenbuch", anstatt öffentlich auf der Homepage.

 

Vielen Dank für Euer Verständnis!


Die letzten Meldungen:


Erkundung der Hansestadt Anklam und auf den Spuren des deutschen Flugpioniers Otto Lilienthal am 18.09.2021

Am Samstag den 18. September 2021 machten wir eine Stadterkundung der Hansestadt Anklam in Mecklenburg-Vorpommern und begaben uns auf die Spuren des ersten deutschen Flugpioniers Otto Lilienthal. Wir starteten unsere Erkundung direkt am Anklamer Hafen und der Peene.

 

Wir machten uns direkt auf den Weg in das historische Stadtzentrum von Anklam und stießen gar nicht weit entfernt auf das riesige „Otto-Lilienthal-Denkmal“. Es wird nicht seine letzte Spur am heutigen Tag sein, denn Anklam ist der Geburtsort von Lilienthal und somit fühlt sich die Hansestadt mit seinem Flugpionier sehr verbunden.

Berliner Lilienthal-Denkmal
Berliner Lilienthal-Denkmal

 

Etwas später erreichten wir den Stadtkern mit seinem großen Marktplatz, einem Brunnen in der Mitte und mit Sicht auf die Nikolaikirche, in der Otto Lilienthal am 25.06.1848 getauft wurde. Auf einem Schriftzug des Marktplatzbodens konnten wir ebenfalls etwas von Otto Lilienthal finden.

 

Wir sind dann weiter in Richtung Stadtpark gewandert. Hier entdeckten wir am Eingang des Parks den Anklamer Pulverturm, der als ein Teil der ehemalige Stadtbefestigungsanlage genutzt wurde, später als Gefangenenturm diente und in seiner Zeit von 1860-1874 auch von Otto Lilienthal als Sternwarte genutzt wurde.

Im Anklamer Stadtpark entdeckten wir ein Gefallenen-Mahnmal, eine Wasserstelle mit einem spuckenden Frosch, einen Reetdach-Pavillon und ein größeres Tiergehege an dem wir einige Minuten zum Streicheln Pause machten. Am Ententeich stand ein Gefallenen-Denkmal mit einem Löwen darauf.

 

Weiter durchkämmten wir den Stadtpark und entdeckten am Ausgang das nächste Wahrzeichen, das Anklamer Steintor. Das Steintor diente als Stadtgefängnis und später als „Heimatmuseum Otto Lilienthal“. Wir setzten unsere Stadterkundung fort und trafen auf dem Weg zum Otto-Lilienthal-Museum auf eine riesige Wandbespannung zum 170. Geburtstags des Flugpioniers im Jahr 2018 und eine große Zuckerschnecke in der Mitte eines Kreisverkehrs. 

Nach dem Otto-Lilienthal-Museum wanderten wir wieder zurück, am Anklamer Bahnhof vorbei zum Hafen und weiter zur Peene Fußgängerbrücke. Auf der anderen Seite der Peene, dem ehemalig schwedischen Ortsteil „Peendamm“ entdeckten wir die 1728 erbaute niederländische Peendamm-Mühle, welche bis 1920 noch in Betrieb war.

 

Nachdem wir auch diesen historischen Ortsteil erkundet hatten, machten wir an der Peene-Fußgängerbrücke Pause, spielten auf den dort befindlichen Geräten und wanderten noch einmal kurz in Richtung Altstadt, um am Standpunkt des Geburtshauses von Otto-Lilienthal unsere heutige Stadterkundung und Spurensuche zu beenden. Am Parkplatz haben wir abschließend unser selbstgemachtes Erdbeereis verspeist, bis wir uns dann wenig später auf die Heimreise nach Berlin machten.


Jugendwanderung im Brandenburger Briesetal des Naturparks Barnim am 05.09.2021

Am vergangenen Sonntag den 05. September 2021 waren wir wieder in der Natur unterwegs. Unsere Jugendwanderung startete an der Waldschule Briesetal im Naturpark Barnim, nördlich von Berlin. Parallel zur Briese wanderten wir in den Erlenbruch-Wald hinein und bestaunten das ein oder andere Biotop entlang des Wanderweges. Wir stießen auf mehrere Informationstafeln, deren Inhalt auf die Waldbewohner wie Biber und Wildschwein hinwiesen.

Natürlich wurden umgestürzte Bäume zum balancieren und durch Biber gebaute Dämme für eine Mutprobe genutzt. Der schattige Wald machte das Wandern erträglich, wodurch wir auch zeitlich gut voran kamen. An der Hubertusbrücke machten wir eine kleine Pause, die allerdings wirklich nur sehr kurz war. Etwas später erreichten wir die Quelle des Seitenarms der Briese.

Briesetal im Naturpark Barnim - www.Jugendwanderung.de
Briesetal im Naturpark Barnim - www.Jugendwanderung.de

Wir setzten unsere Jugendwanderung fort und erreichten nach etwa 4 Kilometern Wegstrecke das Zwischenziel, die 1880 erbaute Schlagbrücke. Hier überquerten wir die Briese und wanderten auf der gegenüber liegenden Seite zurück. Den auf der Wegstrecke liegenden Naturlehrpfad saugten wir thematisch in uns auf. Erneut erreichten wir die Hubertusbrücke und machten selbstverständlich wieder eine Wanderrast.

Das letzte Stück bis zu Zielpunkt, der Waldschule Briesetal verging wie im Flug. Warum? Ganz einfach, weil dort auf die Teilnehmer der Jugendwanderung das angetaute Vanilleeis mit Himbeeren wartete. Neben den vielen vertilgten Süßigkeiten war das Eis eine wunderbare Erfrischung am Ende der lehrreichen Sonntagswanderung.


Jugendwanderung im Waldgebiet "Brodaer Holz" am Tollensesee (Müritz Nationalpark)  am 28.08.2021

Für den 28.08.2021 stand im Müritz-Nationalpark (Mecklenburg-Vorpommern) am Tollensesee nahe Neubrandenburg eine Jugendwanderung mit Badespaß in unserem Fahrtenprogramm. Ebenso stand aber im Wetterbericht für diesen Samstag ein sehr bewölkter Tag mit Regen an. Doch das letztere fand so nicht statt, denn es blieb trocken und öfters drängte die Sonne die Wolken beiseite.

Am Wanderparkplatz „Belvedere“ starteten wir unsere Jugendwanderung und folgten dem Jahn-Wanderweg entlang des Tollensesees. Hier erwartete uns bereits nach einigen Minuten der Waldwanderung ein beeindruckendes Bauwerk in einem großzügig angelegten „Garten“. Wir wanderten weiter entlang der grünen Route, wo wir nach einigen Kilometern in Richtung des Waldgebietes „Brodaer Holz“ abbogen. Eigentlich wollten wir weiter geradeaus zum Buchort-Strand, allerdings luden uns die Temperaturen nicht wirklich für diesen Programmpunkt ein.

Im Waldgebiet „Brodaer Holz“ erklommen wir über 152 Stufen den Krähenberg auf dem ein Felsbrocken, der Jahnstein ruht. Auf dem Felsstein stehen folgende Sätze eingraviert: „Hier schuf Jahn das deutsche Turnen. An dieser Stelle bildete er zuerst deutsche Jugend. 1802 – 1804“.

Tatsächlich begann Johann-Friedrich-Ludwig-Christoph-Jahn, besser bekannt als „Turnvater Jahn“ bei seinem Aufenthalt in Neubrandenburg von 1802-1804 seine „Turner-Karriere“. Hier führte er 100 Jahre vor Beginn der deutschen Jugendbewegung im „Brodaer HolzJugendwanderungen mit sportlichen Elementen durch. Im Sommer meist in knapper Bekleidung und an der frischen Luft trainierte er mit einer „Schar an Knaben“ (männlichen Schülern) oberer Klassen mit Elementen der Körpergesundung und Lebensreform. Seine Ziele waren allerdings nicht die Jugendarbeit, sondern die Stärkung der Körper für die Ziele der nationalen Verteidigung. Diese Impulse waren maßgeblich für die durch ihn eingeleitete Geburtsstunde der deutschen Turnbewegung um 1811 in Berlin.

Wir nutzten dieses Etappenziel für eine Wanderrast mit einer leckeren Tasse Tee und Müsliriegeln. Im weiteren Verlauf benutzten wir etwas kleinere Wanderwege oder wanderten querfeldein, da die ausgeschilderten Wanderrouten auf befahrenden Straßen endeten oder teils asphaltiert waren. Nach einigen Kilometern durch das Brodaer Holz, befanden wir uns wieder zurück am Fledermaus-Haus unweit des Aussichtspunktes. Das Waldrestaurant Jacobi hatte leider schon seit 1945 geschlossen, worüber uns ein Schild im Wald informierte. Am Wanderparkplatz pausierten wir erneut und stärkten uns am dort befindlichen Imbiss. Anschließend traten wir die Heimreise an.



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