Liebe Leser,

bitte beachtet, dass wir auf der Homepage nicht vollständig über unsere Aktivitäten berichten möchten. Wir wollen aber Interessenten einen kleinen Einblick in unser Bundeslebens ermöglichen und Platz für überbündische Berichte bieten.

 

Zum Schutz unserer jugendlichen Mitglieder versuchen wir möglichst auf personalisierte Fotos zu verzichten. Daher finden personalisierte und naturistische Aufnahmen ihren Platz nur in unserer Bundeszeitschrift: "Fahrtenbuch", anstatt öffentlich auf der Homepage.

 

Vielen Dank für Euer Verständnis!


Die letzten Meldungen:


Jugendwanderung auf dem Harzer-Hexen-Stieg im Bodetal von Thale nach Treseburg am 15.01.2022

Am Samstag den 15. Januar 2022 stand eine Jugendwanderung auf dem Harzer-Hexen-Stieg in Sachsen-Anhalt in unserem Fahrtenplan. Wir starteten am Hüttenmuseum im Ort Thale und wanderten am Waldseilgarten und an den Seilbahnen zur Roßtrappe und dem Hexentanzplatz vorbei (dort oben waren wir bereits im Februar 2018) und weiter entlang der Bode in Richtung Treseburg.

Wir erreichten den Startpunkt des Wanderweges und trafen direkt auf die ersten Sehenswürdigkeiten, wie z. B. die Schallhöhle am Präsidentenweg zur Roßtrappe und die Brücke zum Katerstieg an der Jugendherberge. Den nächsten kurzen Stopp auf unserer Route legten wir am Goethe-Felsen und dem neuartigen Goethe-Kasten ein. Wir passierten das Teufelswaschbecken und trafen dann auf die Jungfernbrücke. Die hier befindliche Gaststätte und der Imbiss waren leider geschlossen.

Entlang der Zinnoberbrücke und der Hexenbrücke ging es dann oberhalb der Bode weiter. Wir entdeckten schon von weiten den Bodekessel und überquerten die Bode über die Teufelsbrücke. Ab hier wurde es wilder und weniger von Wandertouristen bevölkert. Kurz nach der Teufelsbrücke passierten wir einen Aussichtspunkt, welchen wir uns für den Rückweg merkten. 

Direkt zwischen der Prinzensicht und der Herzogshöhe erreichten wir den Großen Taschengrund. Hier war schon etwas mehr Geschick gefragt, denn herunter gestürzte Felsbrocken und abgebrochene Bäume versperrten immer mal wieder den schmalen und steilen Wanderpfad. An einem Abzweig der Bode und etwa auf der Hälfte der Wegstrecke nach Treseburg, legten wir eine ausgedehnte Wanderrast ein.

Frisch gestärkt und ohne knurrenden Magen setzten wir unsere Jugendwanderung fort, allerdings zurück in Richtung Thale. Die Entfernung zurück, konnten wir nun gut einschätzen und legten dementsprechend einige Spielpausen ein, etwa zum klettern oder um Steine ins Tal hinunter zu werfen, bzw. größere Felsbrocken den Berg hinunter zu rollen. An einer gut zugänglichen Uferstelle der Bode verweilten wir noch etwas und sprangen ganz mutig von Fels zu Fels.

Es wurde wieder etwas kühler, da die Sonne sich hinter den Bergen versteckte. Wir machten noch einmal an dem bereits erwähnten Aussichtspunkt halt und genossen den spektakulären Blick hinab in das Bodetal. Nachdem wir den Großteil des Rückweges hinter uns gelassen hatten, überquerten wir die Jungfernbrücke und hatten somit noch ein bisschen Abwechslung auf der anderen Seite der Bode. Mit dem Eintritt der Dunkelheit erreichten wir den Startpunkt und fuhren mit ganz vielen Eindrücken und erschöpft von den vielen Kilometern der Wanderung, zurück nach Berlin.


Das 11. Fahrtenbuch ist am 12.01.2022 erschienen.

12.01.2022

Das 11. Fahrtenbuch ist mit insgesamt 56 Seiten erschienen. Es beinhaltet die Fahrtenberichte vom 28.08. - 27.12.2021.

 

Diese Ausgabe knüpft mit ihrer Dokumentation an die Sommerfahrt an und endet mit dem Jahresende. Vorgestellt werden die aktuellen Kalender. Der Lesezeichen-Kalender 2022 liegt dem Fahrtenbuch bei.

Fahrtenbuch 11  -  Bund junger Naturisten (BjN) e. V.
Fahrtenbuch 11 - Bund junger Naturisten (BjN) e. V.


Erkundung und Jugendwanderung im Biosphärenreservat Spreewald am 27.12.2021

Wegen der angekündigten Unwetterwarnung für Sachsen und Thüringen verabschiedeten wir uns ganz schnell von den heutigen Fahrtenzielen: Kuhstall und Himmelsleiter in der Sächsische Schweiz. Stattdessen haben wir kurzfristig umgeplant und den 27. Dezember 2021 für eine kleine Rundreise im Biosphärenreservat Spreewald im Süden Brandenburgs genutzt.

 

Mit -3 Grad war es zwar wärmer als an den Vortagen, aber immer noch nicht ausreichend genug, um sich lange Zeit draußen aufzuhalten. Daher suchten wir uns Etappenziele mit anschließenden Aufwärmphasen aus. Unser erstes Etappenziel war die beeindruckende Slawenburg in Raddusch. Ein etwa 7 Meter hohes Bauwerk, welches wie eine etwa tausend Jahre alte slawische Fluchtburg nachgebaut wurde.

Unser zweites Ziel war das unweit entfernte Gutshaus "Schloß Milkersdorf". Wir wanderten hier ein wenig durch den Ort, erkundeten das Schloss mit dem Schlossgarten, sowie das Gefallenen-Denkmal. Anschließend fuhren wir weiter nach Burg (Spreewald) zum Kur- & Sagenpark.

Der Eingang zum Kur- & Sagenpark befindet sich zwischen einer Gesundheits-Kita und einem außergewöhnlichen Restaurant, einer Kräuter-Mühle und der dahinterliegenden Kräuter-Scheune. Bereits am Anfang des Parks erwarteten uns Kobolde und andere Fabelwesen. Neben den jeweiligen Figuren sind Schilder mit Erklärungen und Geschichten angebracht.

Es war also nicht nur etwas zum Schauen und Staunen, sondern auch lehrreiches über diese sagenhaften Märchenfiguren & Fabelwesen. Im Park trafen wir auf Rehe, die uns aufgeregt beobachteten. Nach einem späten Mittagessen machten wir uns an diesem sonnigen aber kalten Montag auf den Rückweg nach Berlin.


Jugendwanderung im Nationalpark Harz am 11.12.2021

Am Winterbergtor im Ort Schierke (Sachsen-Anhalt) im Nationalpark Harz und unweit des Brockens startete unsere Jugendwanderung am 11. Dezember 2021 auf 640 Meter Höhe. Es war eine ganz besondere Wanderung, denn alles war eingeschneit und die Sonne strahlte hinunter.

Neben ausgiebigen Schneeballschlachten wanderten wir natürlich auch ein paar Kilometer. Zuallererst durch das Örtchen Schierke und durch ein größtenteils abgeholztes Waldgebiet über einen naturbelassenen Wanderpfad. Hier sah es richtig abenteuerlich aus und jede Menge zu erkunden und zu bespielen.

Später trafen wir auf einen Bahnübergang mit einer Ansammlung von Wanderern. Warum die sich dort so aufgeregt versammelten konnte man direkt lautstark hören, die Harzer Schmalspurbahn kreuzte sehr beeindruckend den Weg.

Wir wanderten weiter nördlich den Pfarrstieg hinauf. Hier wurde es immer winterlicher und dichter mit massig weißem Baumbewuchs. Wir wanderten teils durch schmale Baum-Tunnel und sammelten fantastische, winterliche Eindrücke.

An einer Weggabelung entdeckten wir im dichten Schneewald eher zufällig die Ahrensklint (den Adlerfels). Natürlich mussten wir ihn über die Stahltreppenleitern besteigen, aber mit aller größter Vorsicht und immer eng hintereinander. Denn auch der Fels war eingeschneit und daher rutschig. Von oben hatten wir einen spektakulären Ausblick auf Schierke und die angrenzende Landschaft.

Wir sind dann anschließend umgekehrt und wanderten die gleiche Wegstrecke zurück. In dem abgeholzten Waldgebiet hielten wir uns erwartungsgemäß wieder länger auf. Kurz vor der Ortschaft entdeckten wir die Vaupelsklippe, an der wir auf dem Hinweg unbemerkt vorbeigewandert sind. Nach einen weiteren kleinen Snack fuhren wir zufrieden nach Berlin zurück.



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